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Juristischer Schutzschirm der IG BAU Nord-West-Sachsen gegen Chef-Willkür
In der Krise mehr Druck auf Beschäftigte: 2.200 Streitfälle im vergangenen Jahr

Wirtschaftskrise mit Folgen: Im vergangenen Jahr musste die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Nord-West-Sachsen mehr als 2.200 Beschäftigte bei Streitfällen rund um den Job unterstützen. Nach Angaben der Gewerkschaft hat der Druck auf die Arbeitnehmer stark zugenommen. Oft werde die Krise genutzt, um Beschäftigte massiv einzuschüchtern.

Die Rechtsberater der IG BAU Nord-West-Sachsen haben die Bilanz für 2009 gezogen. Sie zeigt, wie wichtig ein juristischer Schutzschirm für die Beschäftigten ist.„Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten versuchen einige Arbeitgeber, die Rechte von Beschäftigten auszuhebeln“, sagte der Vorsitzende des IG BAU-Bezirksverbandes Nord-West-Sachsen, Detlef Zeiß. So stünden hinter den „nackten Zahlen“ des vergangenen Jahres in vielen Fällen Auseinandersetzungen um nicht gezahltes Urlaubsgeld, um unterschrittene Tariflöhne und um verspätete Lohnzahlungen. Fragen zum Saison Kurzarbeitergeld und zu Hartz-IV-Bescheiden waren weitere Themen, die 2009 für randvolle Terminkalender bei den Rechtsberatern der IG BAU Nord-West-Sachsen sorgten.

„Im Gebäudereinigerhandwerk und auf dem Bau hatten Beschäftigte im Raum Leipzig im vergangenen Jahr die meisten Probleme“, so Zeiß.
Insbesondere hier habe sich gezeigt, wie wichtig der juristische Arbeitnehmer-Schutzschirm der IG BAU sei. „Ohne Rechtsbeistand sind die Beschäftigten der Willkür von ‚schwarzen Schafen’ unter den Arbeitgebern ausgeliefert“, so der IG BAU-Bezirksverbandsvorsitzende.

Termine für die Rechtsberatung können im Büro der IG BAU Nord-West-Sachsen unter der Rufnummer 0341 – 48 68 50 vereinbart werden.

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