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Ab September dickere Lohntüten für Bauarbeiter im Kreis Leipzig

Mehr Kies in der Lohntüte: Bauarbeiter bekommen ab diesem Monat mehr Geld. Der Mindestlohn auf den heimischen Baustellen steigt. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen.Mehr Kies in den Lohntüten auf Baustellen im Kreis Leipzig: Vom Betonbauer bis zum Maurer – Bauarbeiter müssen am Monatsende mehr Geld auf dem Lohnkonto haben. Denn ab September gilt ein höherer Mindestlohn für das Baugewerbe. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Von den Baustellen im Kreis Leipzig darf jetzt keiner mit weniger als 9,50 Euro Stundenlohn nach Hause gehen. Das ist die absolute Lohnuntergrenze – sie gilt vor allem für ungelernte Beschäftigte. Alles darunter ist illegal“, sagt Detlef Zeiß.

Der Vorsitzende des IG BAU-Bezirksverbandes Nord-West-Sachsen betont, dass der neue Mindestlohn „lediglich das Fundament vom Lohnkeller“ sei. „Entscheidend ist der Tariflohn. Er ist die Richtschnur für das Lohnniveau“, sagt Detlef Zeiß. Die Erhöhung des Minimallohns im September ist die zweite von insgesamt drei Stufen, mit denen der Bau-Mindestlohn steigt. Darauf hatten sich IG BAU und Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen im vergangenen Jahr geeinigt. Die nächste Anhebung erfolgt nach Angaben der Bau-Gewerkschaft im kommenden Juli.

Der jetzige Tarifvertrag für das Baugewerbe läuft bereits im März nächsten Jahres aus. Die IG BAU kündigte an, dann ein kräftiges Lohn-Plus für die Bau-Beschäftigten im Kreis Leipzig erreichen zu wollen. „In der Wirtschaftskrise ging es um die Sicherung von Arbeitsplätzen. Aber im nächsten Jahr ist Schluss mit der Bescheidenheit. Die Wirtschaft boomt wieder – da gibt es keinen Grund für Zurückhaltung mehr“, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende.

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