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Ein Lachen - vom Maler gemalt: Bei den heimischen Malern und Lackierern herrscht Smiley-Laune. Denn sie haben fast 100 Euro pro Monat mehr im Portemonnaie. Die Maler- und Lackierer-Gewerkschaft IG BAU setzte das Lohnplus durchMehr Geld für Beschäftigte: Lohnplus von insgesamt 7,7 Prozent
Hängepartie für Maler und Lackierer im Kreis Nordsachsen vorbei

Maler streichen mehr Geld ein: Die Maler und Lackierer im Kreis Nordsachsen bekommen ab sofort mehr Geld. Ihr Lohn steigt um 4,2 Prozent. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Nach Angaben der Maler- und Lackierer-Gewerkschaft IG Bau müssen die Chefs das Lohnplus zum ersten Mal für März zahlen, genauso wie einen Einmal-Betrag in Höhe von 50 Euro. Ab Juni kommenden Jahres steigt der Lohn noch einmal um 3,49 Prozent.

„Damit ist die Hängepartie für die Maler und Lackierer im Kreis Nordsachsen endlich vorbei. Seit September haben die Beschäftigten auf die längst fällige Lohnerhöhung gewartet. Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen hat es erst in der Schlichtung eine Einigung mit den Arbeitgebern gegeben“, sagt Detlef Zeiß. Der Vorsitzende des IG BAU-Bezirksverbands Nord-West-Sachsen sieht das Ergebnis als Erfolg: „Wir konnten für unsere Mitglieder erreichen, dass sie nicht von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelt werden. Ab sofort liegt der tarifliche Stundenlohn bei 14,08 Euro. Für einen Maler bedeutet dies jetzt fast 100 Euro pro Monat mehr auf dem Konto.“ Mit dem Abschluss sei man der Angleichung der Tarif-Löhne an das Westniveau ein ganzes Stück näher gekommen.

„Auch beim Mindestlohn gibt es für die Beschäftigten des Maler- und Lackiererhandwerks im Kreis Nordsachsen deutliche Verbesserungen. Wichtigstes Ergebnis hierbei: Die Einführung eines Mindestlohns für Gesellen – so wie es ihn in den westlichen Bundesländern bereits gibt“, sagt Detlef Zeiß. Ab sofort dürfe kein Geselle weniger als 10,50 Euro verdienen.

Die Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk sollten jetzt einen Lohncheck machen, ob die Chefs die Erhöhung auch tatsächlich zahlten.

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