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IG BAU Nord-West-Sachsen: Donnerstag ohne Chef, aber mit Mai-Kundgebung

Ein Donnerstag ohne den Chef: Die IG BAU ruft zur Mai-Kundgebung am Tag der Arbeit aufDer Tag der Arbeit – ein Donnerstag ohne Chef: „Wer ins lange Wochenende startet, muss einfach eine Stunde zur Mai-Kundgebung kommen. Das gehört sich so. Und es ist ein idealer Familienausflug, von dem alle etwas haben“, sagt Detlef Zeiß. Der Vorsitzende der IG BAU Nord-West-Sachsen appelliert an alle Beschäftigten, die im Berufsleben stehen, an Azubis, Mini-Jobber, Arbeitslose sowie Rentnerinnen und Rentner, am 1. Mai eine DGB-Kundgebung in der Region zu besuchen.

Es sei wieder „in“, für die eigenen Interessen öffentlich einzutreten und „Lobbyarbeit in eigener Sache“ zu machen. „Und es lohnt sich: Am 1. Mai hören die Politiker genau hin, was wir fordern. Und wir stehen schließlich unmittelbar vor der Europawahl“, so Zeiß.

Die IG BAU Nord-West-Sachsen wird den Tag der Arbeit auch nutzen, um ein Zeichen für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen auf den heimischen Baustellen zu setzen. Denn das Bauhauptgewerbe steckt mitten in den Tarifverhandlungen. „Es geht um ein Gesamtpaket für den Bau mit einem Plus von 7 Prozent. Aber die Arbeitgeber schalten auf stur“, so Zeiß.

Darüber hinaus spricht sich die IG Bauen-Agrar-Umwelt für einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde aus – und zwar ohne Ausnahmen für Langzeitarbeitslose. Die IG BAU fordert auch eine Rente, die zum Leben reicht und die Lebensleistung würdigt. Ebenso Mitbestimmungsrechte beim Einsatz von Leiharbeitnehmern und bei der Vergabe von Werkverträgen. Fest im Blick hat die Gewerkschaft zudem die gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit: Equal Pay. Dies bedeute auch ein „Ende der Lohn-Diskriminierung von Frauen“.

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