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Neuer Mindestlohn: Januar-Abrechnung muss höher ausfallen
Dickere Lohntüten fürs Saubermachen im Kreis Nordsachsen

Wer putzt, streicht mehr Geld ein: Ab Januar gilt ein höherer Mindestlohn. Darauf hat die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU hingewiesenDickere Lohntüte fürs Saubermachen: Die Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer im Kreis Nordsachsen bekommen ab diesem Monat mehr Geld. Darauf hat die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Nord-West-Sachsen hingewiesen. So steigt der Mindestlohn für die Innenreinigung auf 7,96 Euro pro Stunde. „Weniger darf keiner, der in der Reinigungsbranche im Kreis Nordsachsen arbeitet, verdienen. Eine Gebäudereinigerin mit Vollzeitjob hat damit am Monatsende gut 67 Euro mehr im Portemonnaie“, sagt Detlef Zeiß. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Nord-West-Sachsen weist darauf hin, dass sich der Mindestlohn in der Glas- und Fassadenreinigung sogar um gut 1,40 Euro auf jetzt 10,31 Euro pro Stunde erhöhe.

Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft appelliert an alle Beschäftigten der Reinigungsbranche, die nächste Lohnabrechnung genau zu kontrollieren. „Mit der Januar-Abrechnung muss das Lohn-Plus auf dem Konto sein“, so Zeiß. Dies sei die erste Auszahlung der Lohnanhebung, die die IG BAU bei den Tarifverhandlungen im vergangenen Jahr durchgesetzt habe. Die nächste gebe es im kommenden Jahr.

 

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