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Ab Januar: Mindestlohn auf dem Bau klettert nach oben
Höheres „Lohn-Fundament“ für 6.970 Bauarbeiter im Kreis Nordsachsen

Wer auf einer Baustelle arbeitet, verdient deutlich mehr als den Mindestlohn von 8,50 Euro. Denn der Bau hat seine eigene Lohnuntergrenze. Diese liegt ab Januar bei 10,75 Euro pro Stunde, so die IG BAU.Höheres „Lohn-Fundament“ auf dem Bau: Für die mehr als 6.970 Bauarbeiter im Kreis Nordsachsen steigt in diesem Monat der Mindestlohn. Darauf hat die IG BAU Nord-West-Sachsen hingewiesen. „Kein Bauarbeiter – vom Bauhelfer über den Maurer bis zum Straßenbauer – darf ab Januar weniger als 10,75 Euro pro Stunde auf einer Baustelle im Kreis Nordsachsen verdienen. Am Monatsende hat er dann gut 40 Euro mehr im Portemonnaie“, sagt IG BAU-Bezirkschef Detlef Zeiß.

Damit liege die Lohnuntergrenze auf dem Bau deutlich über dem Stundenlohn von 8,50 Euro, der als genereller gesetzlicher Mindestlohn ab Januar gilt. Die IG BAU hatte als „Pionierin des Mindestlohns“ auf dem Bau schon Mitte der 90er-Jahre erstmals eine Lohnuntergrenze durchgesetzt. „Entscheidend für eine fair bezahlte Arbeit ist aber nicht der ‚Lohn-Sockel‘ unten, sondern der Tariflohn. Und der liegt für Bauarbeiter im Kreis Nordsachsen bei einem Stundenlohn von 16,67 Euro“, so Zeiß. Bei Fragen zum Lohn können sich Bauarbeiter zum regulären Telefontarif an die Info-Hotline der IG BAU wenden: 0391 / 40 85 232 (Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr, Samstag von 9 bis 16 Uhr).

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