zurück

Seit Mai: Gesellen bekommen mindestens 11,30 Euro pro Stunde
Höherer Mindestlohn für Maler und Lackierer im Kreis Nordsachsen

Gutes Geld für gutes Handwerk: Ab sofort bekommen Maler-Gesellen mehr Geld. Das teilt die IG BAU mitMaler im Kreis Nordsachsen streichen mehr Geld ein: Der Gesellen-Mindestlohn in
Maler-Betrieben und Lackierereien steigt in diesem Monat auf 11,30 Euro pro Stunde.
Darauf weist die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hin. Maler und Lackierer haben
damit ab sofort 69 Euro pro Monat mehr im Portemonnaie. Für Ungelernte erhöht sich
die Lohn-Untergrenze auf 10,10 Euro in der Stunde, so die IG BAU Nord-West-
Sachsen.

Bezirkschef Detlef Zeiß spricht von einer wichtigen Absicherung nach unten. „Messlatte“
für die Branche sei aber weiterhin der Tariflohn. Der liegt bei 14,57 Euro pro Stunde.
„Anspruch darauf haben Gesellen, die in der Gewerkschaft sind und in einem Betrieb
arbeiten, der in der Maler- und Lackierer-Innung ist“, erklärt Zeiß.

Im Kreis Nordsachsen gibt es nach Angaben der Arbeitsagentur rund 290 Beschäftigte
im Maler- und Lackiererhandwerk. Darüber hinaus gilt der neue Mindestlohn auch für
Leiharbeiter, die in der Branche eingesetzt sind. „Gerade sie sollten bei der nächsten
Lohnabrechnung genau prüfen, ob das Lohn-Plus tatsächlich auf dem Konto ist“, rät
Detlef Zeiß.

externe Links

Logo der IG BAU

Logo DGB

Logo DGB

Logo Mitgliederservice

Logo GEW

Log SoKa Bau

Logo Steinbach

Logo Hans Böckler Stiftung