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IG BAU: Jetzt Saison-Kurzarbeitergeld beantragen! Für 360 Betriebe möglich
Kälte-Geld statt Kündigung: Modell
für Maurer & Co. im Kreis Nordsachsen

Wenn sich im Winter kein Stein mehr rührt auf dem Bau, drohen den Beschäftigten oft Entlassungen. Das muss aber nicht sein, sagt die IG BAU. Die Lösung heißt Saison-Kurzarbeitergeld: Damit können Bauarbeiter weiter im Betrieb beschäftigt bleiben.„Frost-Schutz“ für Jobs auf dem Bau: Wenn im Winter auf den Baustellen im Kreis Nordsachsen nichts mehr geht, müssen die Beschäftigten trotzdem nicht zum Arbeitsamt gehen. Denn das Saison-Kurzarbeitergeld sorgt dafür, dass Maurer & Co. weiter beschäftigt bleiben. Darauf hat die IG BAU Nord-West-Sachsen hingewiesen. Wichtig sei aber, dass die Bau-Unternehmen das „Saison-Kug“ rechtzeitig beantragten.

„Das saisonale Kurzarbeitergeld ist eine echte Winter-Brücke für die Beschäftigten auf dem Bau. Anspruch hat, wer im Bauhauptgewerbe oder im Dachdecker- oder Gerüstbauerhandwerk arbeitet. Aber auch Garten- und Landschaftsbauer können das Kälte-Geld bekommen“, erklärt Detlef Zeiß. Nach Angaben des IG BAU-Bezirksvorsitzenden gibt es im Kreis Nordsachsen damit 360 Betriebe, für die die Regelung in Frage kommt.

Beim „Saison-Kug“ erhält jeder Beschäftigte von Dezember bis März ein Ausfallgeld von 60 Prozent des Nettolohns, Arbeitnehmer mit mindestens einem Kind sogar 67 Prozent. Die Leistung wird von der Arbeitsagentur übernommen. Zeiß empfiehlt: „Am besten sollten die Chefs den Antrag schon jetzt stellen. Sie ersparen den Beschäftigten so die Winter-Arbeitslosigkeit. Und wenn es wärmer wird, können die Unternehmer wieder auf ihre qualifizierten Fachkräfte bauen und müssen nicht neu suchen.“

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