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Für alle, die draußen in praller Sonne arbeiten: UV-Schutz ist das A und O
„Sonnen-Schutz-Einmaleins“ für alle Outdoor-Jobs im Kreis Nordsachsen

Schön, wenn er im Wind weht: Wo ein Richtkranz ist, da wurde gebaut. Allerdings führt längstDer Arbeitsschutz aus der Tube: Sonnencreme ist für alle, die unter freiem Himmel arbeiten müssen, extrem wichtig. Die IG BAU Nord-West-Sachsen warnt Bauarbeiter und Gärtner im Landkreis Nordsachsen davor, sich „im Job verbrennen zu lassen“. UVSchutz sei das A und O – und ein wirksames Mittel gegen Hautkrebs. „Die wichtigste Regel für alle Outdoor-Jobs: Eincremen, eincremen, eincremen! – Und alle zwei Stunden nachcremen“, rät IG BAU-Bezirkschef Detlef Zeiß. Das gelte auch für Beschäftigte der Land- und Forstwirtschaft.

Auch UV-blockierende Kleidung ist wichtig, so die IG BAU Nord-West-Sachsen. „Oben ohne ist in diesem Fall alles andere als sexy. Im Gegenteil: Möglichst viel vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein. Der Bauarbeiterhelm muss luftdurchlässig sein und einen Nackenschutz haben. Hier sind die Arbeitgeber gefordert, für ein passendes Sommer- Outfit zu sorgen.“ Wer häufig draußen und dabei in praller Sonne arbeite, für den gehöre auch eine Sonnenbrille zur „UV-Arbeitsschutzkleidung“. Regelmäßige Pausen im Schatten sind, so die IG BAU, wichtig. „Schon ein einfaches Sonnensegel kann für den nötigen schattigen Platz sorgen“, so Zeiß.

Wichtig sei ebenfalls das Durstlöschen: Bei schwerer Arbeit in großer Hitze rät die Gewerkschaft, drei bis fünf Liter pro Tag zu trinken. „Es gilt die Faustregel: alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas. Ideal sind Wasser und kalte Tees“, sagt Detlef Zeiß. Dabei sei das Durstlöschen Sache des Chefs: „Er muss bei Sommertemperaturen für eine ‚Getränke-Flatrate‘ sorgen.“ Darüber hinaus empfiehlt die IG BAU einen regelmäßigen „Hautkrebs-Check“: Einmal pro Jahr sollten Menschen, die einen Outdoor-Beruf haben, zum Hautarzt gehen, so die Gewerkschaft.

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