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„Demokratie hinterm Werkstor“ – IG BAU ruft zu Betriebsratswahl auf
Beschäftigte in Leipzig können Interessenvertreter wählen

Bernd GüntherRuft zur Betriebsratswahl auf: Bernd Günther. Der
Bezirksvorsitzende der IG BAU Nord-West-Sachsen
appelliert an Beschäftigte in der Region, ihre Stimme
abzugeben.

Von der Arbeitszeit über den Gesundheitsschutz bis hin zur Urlaubsplanung: Unter
welchen Bedingungen Beschäftigte in Leipzig arbeiten, darüber entscheidet nicht allein
der Chef. Auch die Betriebsräte haben hier ein entscheidendes Wort mitzureden. Von
März bis Mai werden die „Stimmen der Belegschaften“ neu gewählt. Darauf hat die
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Die IG BAU Nord-West-
Sachsen appelliert: „Wer sein Kreuz jetzt macht, der kann mitbestimmen, wie sein Arbeitsplatz in den nächsten vier Jahren aussieht.“

Bezirksvorsitzender Bernd Günther nennt die Wahl „ein absolutes Muss“. Auch in
kleinen Handwerksbetrieben sollten Beschäftigte nicht davor zurückschrecken, einen
Betriebsrat zu gründen. Die IG BAU unterstützt die Wahlen in Branchen wie der
Bauwirtschaft, der Gebäudereinigung, der Landwirtschaft, dem Maler- oder
Dachdeckerhandwerk.

Die Betriebsratswahlen finden alle vier Jahre statt. Wie viele Mitglieder ein Betriebsrat
hat, richtet sich nach der Zahl der Mitarbeiter. Bereits in Firmen ab fünf Beschäftigten
kann ein Arbeitnehmervertreter gewählt werden. Die Wahlbeteiligung lag mit 79 Prozent
zuletzt deutlich über der bei den Landtags- oder Bundestagswahlen. Alle Infos rund um
die Betriebsratswahl vor Ort gibt es im IG BAU-Büro in Leipzig (Telefon: 03 41–
48 68 50) sowie im Netz unter: http://www.dgb.de/betriebsratswahl-2018

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