Fachgruppe Bauhauptgewerbe

Die Fachgruppe Bauhauptgewerbe hat sich während der letzten Mitgliederversammlung im Oktober 2012 aus den ehemals eigenständigen Fachgruppen "Angestellte" und "Gewerbliche" gebildet und ist nun gleichermaßen für Poliere, Architekten oder Bauzeichner/Innen wie für Zimmerer, Maurer, Straßen-Gleisbauer, Betonbauer und Baumaschinenführer zuständig. Fachgruppen sind – zusammen mit den Orts- und Personengruppen – das Herz Deiner Gewerkschaft. Hier kannst Du Dich mit Kollegen besprechen, die ähnliche Arbeitsbedingungen haben, wie Du selbst, Du kannst Dich aber auch in die Politik der IG BAU einmischen und wirkungsvoll Kritik üben. Auf Fachgruppenversammlungen erhältst Du wichtige Informationen über tarifliche- und sonstige Deine Arbeit betreffende Themen. Außerdem kannst Du die Tarifforderungen der IG BAU für die nächste Verhandlungsrunde direkt mitbestimmen.

Wir freuen uns sehr, wenn ich euer Interesse wecken konnte und stehen für ein persönliches
Gespräch jederzeit gerne zur Verfügung.

 


IG BAU: Erfolg bei Tarifrunde | Mehr Geld rückwirkend ab Mai
Mehr Kies für den Bau: Lohn-Plus für 4.390 Bauarbeiter im Kreis Nordsachsen


Eine ordentliche Handvoll Kies oben drauf: Bauarbeiter verdienen ab sofort mehr Geld. Die IG BAU setzte für sie ein Lohn-Plus von insgesamt 5,3 Prozent durch

Mehr Kies für den Bau: Die rund 4.390 Bauarbeiter im Kreis Nordsachsen bekommen mehr
Geld. Rückwirkend zum 1. Mai steigen die Löhne um 2,9 Prozent. Ein gelernter Maurer oder
Straßenbauer hat am Monatsende damit gut 86 Euro mehr in der Tasche. Das teilt die IG BAU
Nord-West-Sachsen mit.

Die Gewerkschaft spricht von einem „guten Lohn-Plus“. Als Bezirkschef der IG BAU Nord-
West-Sachsen sieht Detlef Zeiß die heimischen Bau-Beschäftigten als Gewinner: „Bei der
niedrigen Inflation, die wir haben, kommt das Geld auch wirklich im Portemonnaie an. Und die
Bauarbeiter haben es auch verdient: Die Wirtschaftslage am Bau ist so gut wie seit vielen
Jahren nicht mehr. Jetzt bekommen die Beschäftigten ein ordentliches Stück davon ab.“ Zeiß
rät den Beschäftigten im Kreis Nordsachsen, bei der nächsten Lohnabrechnung genau zu
prüfen, ob das Geld tatsächlich auf dem Konto angekommen ist. In der Branche wird der Mai- Lohn Mitte Juni ausbezahlt.

Nach vier Verhandlungsrunden hatten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber auf das Lohn-Plus verständigt. „Es waren zähe und schwierige Verhandlungen. Die IG BAU hat am Tariftisch hart gerungen. Und das mit Erfolg: Am Ende steht ein Ergebnis, von dem die heimischen Bauarbeiter jetzt enorm profitieren“, so Detlef Zeiß. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 22
Monaten. Im nächsten Frühjahr steigen Löhne und Gehälter erneut – dann noch einmal um 2,4 Prozent. Die Erklärungsfrist für das Tarifergebnis endet am 10. Juni, so die IG BAU.
Weitere Infos zum Tarifabschluss bekommen Beschäftigte bei der Gewerkschaft vor Ort und unter der IG BAU-Lohn-Hotline 0391 – 40 85 232.

 

 

Vorsitzender Stellvertretender Vorsitzender Beisitzer>
Schädlich, André Heimbach, Andreas Berbig, Jörg
    Bunge, Hartmut
    Hendel, Mario
    Hessler, Michael
    Mittag, Andrea
Bundesfachgruppe Stellvertreter  
Bunge, Hartmut Heimbach, Andreas  

 


André Schädlich

Schädlich André
Fachgruppenvorsitzender
Tel.017650612168


IG BAU Nord-West-Sachsen fordert 7 Prozent Plus für den Bau
Ordentliche Kelle Lohn-Nachschlag für 4.330 Bauarbeiter im Kreis Nordsachsen

Beim Lohn was drauf: Wer auf dem heimischen Bau arbeitet, soll mehr verdienen - 7 Prozent, fordert die IG BAU. Schließlich stünden die Zeichen in der Baubranche auf WachstumHeimische Beschäftigte sollen von boomender Baukonjunktur profitieren: Ein Plus von insgesamt 7 Prozent will die IG Bauen-Agrar-Umwelt für die über 4.330 Bauarbeiter und Angestellten der Baubranche im Kreis Nordsachsen in der bevorstehenden Tarifrunde erzielen. Dabei soll es nicht nur eine spürbare Anhebung der Löhne und Gehälter, sondern auch höhere Pauschalen für Fahrtkosten und auswärtige Übernachtungen geben. Zusätzlich fordert die IG BAU für die Beschäftigten eine Rentenbeihilfe. Sie soll typische Branchen-Nachteile ausgleichen wie häufigen Job-Wechsel oder Winterarbeitslosigkeit. Eine entsprechende Regelung gibt es in den westlichen Bundesländern bereits seit fast fünfzig Jahren.

„Auf dem Bau stehen die Zeichen auf Wachstum. Bundesweit wird in diesem Jahr im Bauhauptgewerbe mit einem kräftigen Umsatzplus gerechnet. Mit ihrer Arbeit tragen die heimischen Beschäftigten hierzu wesentlich bei. Es ist nur fair, wenn sie jetzt an dem wirtschaftlichen Erfolg ihrer Branche beteiligt werden“, sagt Detlef Zeiß.

Für die laufenden Tarifverhandlungen, die am 6. März beginnen, gibt es nach den Worten des Vorsitzenden des IG BAU-Bezirksverbandes Nord-West-Sachsen deutlichen Rückenwind von den Beschäftigten auf den Baustellen im Kreis Nordsachsen. Hier gebe es eine ganz klare Erwartungshaltung an die Arbeitgeber, eine ordentliche Kelle mehr Lohn draufzulegen. Zeiß: „Angesichts der positiven Entwicklung ist es nur konsequent, dass die Baubeschäftigten ein Stück vom Kuchen abbekommen. Genauso erwarten sie von ihren Chefs deutliche Schritte in der Angleichung ihrer Löhne an das Westniveau.“ Auch das wird Thema der Tarifrunde sein.

Dass das Forderungs-Paket in diesem Jahr auch höhere Pauschalen für Fahrtkosten und Übernachtungen vorsieht, ist für den IG BAU-Bezirksvorsitzenden mehr als überfällig. „All diejenigen, die lange Wege zu Baustellen haben oder wegen der Entfernung in deren Nähe sogar übernachten müssen, zahlen drauf. Seit zwölf Jahren sind die Festbeträge unverändert“, sagt der Gewerkschafter. Hier müsse endlich etwas passieren.

Mit einem kräftigen Lohnplus – auch für die Azubis – könne der Bau zudem für den Nachwuchs wieder deutlich attraktiver gemacht werden. „Wer Fachkräftemangel beklagt, muss einen Lohnanreiz schaffen“, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende.

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